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Fliesen für den Wellnessbereich?

Der Wellnessbereich in einem Haus ist immer eine ganz besondere Zone. Hier will man sich absolut wohl fühlen, muss aber natürlich auch einige zweckmäßige Aspekte beim Bau beachten. So ist nicht jedes Material dafür geeignet, in einem Raum, in dem ein Whirlpool oder ein Schwimmbad aufgebaut sind, verarbeitet zu werden. Allerdings gibt es nicht nur Fliesen, die hier als Option zur Wahl stehen, auch wenn diese wohl die hygienischste und am wenigsten pflegeaufwendigste Alternative sind. Früher konnte man anhand hellgrüner, hellblauer oder bestenfalls noch weißer Fliesen erkennen, dass man sich der Wellness Oase in einem Haus annäherte. Heute ist man da viel freier in der Gestaltung, zum Beispiel, weil auch Steinplatten, speziell beschichtetes Holz und viele andere Materialien zur Verfügung stehen, um damit Böden und Wände schön herzurichten.

Niemals darf ein Material in einem solchen Raum Nässe aufsaugen und anfangen, zu schimmeln. Gerade bei Holz, das nicht für Nasszellen geeignet ist, kommt es aber vor, dass es trotz bester Belüftung nicht wieder trocknet. Hat man die Schimmelsporen einmal im Haus, sind eine Wertminderung und eine teure Instandsetzung zweifelsohne nicht mehr zu vermeiden. Holz kann, sofern es von Natur aus geeignet ist oder entsprechend behandelt wurde, durchaus auch als Boden benutzt werden. Viel leichter zu Wischen ist allerdings ein gefliester Boden, der durchaus auch einmal eine Desinfektion übersteht und sehr selten nachbehandelt werden muss.

Wer sich eher aus vernünftigen Gründen für die Fliesen in seinem Wellness Bereich entscheidet, wird schnell feststellen, dass es hier wunderschöne Dekore gibt, die sich zusammen mit Naturstein und Pflanzen, mit Wasserfällen und anderen Ideen toll ergänzen und die Oase für sich selbst und jeden Gast zum Hingucker machen.

Die eigene Sauna: Wo kommt sie hin?

Ein Wellnessbereich ist für viele Hausbesitzer sehr wichtig; zu diesem gehört natürlich dann auch eine eigene Sauna, die ganz nach den eigenen Wünschen konzipiert ist. Die erste Frage, die man sich natürlich stellen muss, ist, in welchen Raum die Sauna integriert werden kann. Dafür kommen je nach Immobilie das Dachgeschoss oder der Keller in Frage, es sei denn, die Wohnung ist groß genug, aber nur auf einer Etage. Auch in einem Ferienhaus findet sich vielleicht der Platz für das eigene Dampfbad, für die es die Bausätze zum Teil im Baumarkt, zum Teil aber auch bei direkten Anbietern, die auch über das Internet verkaufen, gibt. Natürlich ist es aber auch möglich, aus diversem Material einfach einen Raum zu gestalten, der dann zur Sauna umfunktioniert wird. Einen Raum einmal abzutrennen, um zum Beispiel eine Nische im Gang, im Keller oder in einem großen anderen Zimmer zu nutzen, um dort das Dampfbad zu integrieren, ist möglich, wenn mindestens zwei Mal zwei Meter Innenraum für die Sauna zur Verfügung stehen.

Ist die Sauna im Keller untergebracht, muss man, ebenso wie bei einem Einbau in den Speicher, darauf achten, dass der Weg nicht zu weit ist, um eine Dusche oder im Winter das Freie zu erreichen. Auch eine Möglichkeit, sich auszuruhen, darf nicht weit entfernt liegen. Alles in allem tut man sich auch einen Gefallen, wenn eine Umkleidegelegenheit vor der Sauna, eventuell auch abgetrennt für Besucher, zur Verfügung steht. Das erhöht den Spaß und lässt alle Kopfzerbrechen wegen Notlösungen und Kompromissen verschwinden. Ein kleines Becken zum Abkühlen ist ein Aufwand, der nicht in jeder Immobilie umzusetzen ist. Hier muss dann eben die kalte Dusche reichen. Wichtig ist es aber, dass sich Saunafreunde ihren ganz persönlichen Wellnesstempel einrichten können, ohne viel Geld auszugeben und ohne viel Aufwand zu betreiben, wenn die Räumlichkeiten entsprechend sind. Mit etwas handwerklichem Know How kann sogar das Gartenhaus oder ein Schuppen neben der Garage die Sauna beherbergen – gewusst wie!

Die Sauna im eigenen Keller

Eine Sauna im eigenen Keller ist für viele leidenschaftlichen Saunagänger der Inbegriff allen Wohlseins. Man muss nicht extra erst in ein Freizeitbad fahren oder nach anderen Gelegenheiten suchen, um die wohltuende Hitze genießen zu können. Wann immer man Lust danach verspürt, kann man in den Keller gehen, die Sauna aufheizen und sich die Zeit nehmen, die man darin verbringen kann.

Das Einrichten einer solchen Heimsauna ist gar nicht so schwer. Komplettlösungen, inklusive aller Sitzbänke, mit Temperaturregler und Sicherheitstüre bekommt man neu und gebraucht zu kaufen. Das einzige, das jetzt noch fehlt, ist die passende Ecke in der entsprechenden Größe. Um den Bausatz herum sollte gefliest werden, um eine gewisse Hygiene zu gewährleisten. Ein Becken mit kaltem Wasser kann man nicht überall einlassen; deshalb sorgen viele für eine Dusche gleich neben der Sauna, die das Wechselbad der Temperaturen möglich macht. Wer es etwas luxuriöser haben möchte, besorgt sich noch eine Garderobe, einen Spiegel und vielleicht eine Kommode, um einen extra An- und Auskleidebereich zu schaffen. Mit einem entsprechenden Ambiente im Keller kann man so auch Freunde und Bekannte einladen, um gemeinsam ein halbes Stündchen in der eigenen Sauna zu verbringen.

Das, was man an Aufguss-Zusätzen besorgen möchte, findet man in diversen Online Shops. Auch über eine Abluftanlage, die die feuchte Luft aus den Räumlichkeiten saugt, sollte man sich einmal erkundigen. Schimmel siedelt sich gerne dort an, wo es feucht und warm ist. Das sollte man bedenken, denn die Luft aus der Sauna löst sich nicht in Wohlgefallen auf, wenn die Anlage ausgeschaltet wird. Mit einer entsprechenden Lüftung ist man vom ersten Tag weg auf der sicheren Seite.