Category Archives: Garagen & Carports

Luftaustausch in Garagen ist wichtig

In einer Garage muss man für einen guten Luftaustausch sorgen. Viele Bauherren, die eine neue Garage erbauen wollen oder sich für eine Fertiggarage entschieden haben, wissen nicht, dass man hier einiges beachten muss. Mit dem Fahrzeug kommt bei Regen und Schnee eine Menge Feuchtigkeit in die Garage. Gewöhnlich steigt man aus, verschließt Fahrzeug und Tor und überlässt Garage und Auto seinem Schicksal, bis man wieder wegfährt. Das Wasser, das auf den Garagenboden tropft und sich auch noch am Fahrzeug befindet, trocknet nur, wenn ein entsprechender Lufttausch stattfindet. Diese Möglichkeiten zum Luftaustausch müssen aber so gestaltet sein, dass man keine Einladung zu einem Einbruch ausspricht. Ein weit geöffnetes Fenster könnte beispielsweise Diebe auf den Plan rufen, was mit der Versicherung definitiv Schwierigkeiten geben wird.

Der Sinn hinter dem Bau einer Garage ist es ja, das Fahrzeug und alles, was in diesem Raum sonst noch aufbewahrt wird, im Wert zu erhalten. Ein Auto, das in dauernder Nässe steht, rostet schneller und auch der Rasenmäher und andere Gartengeräte sind hiervon betroffen. Eine leichte Schräge im Boden der Garage könnte zum Beispiel dafür sorgen, dass sich das Wasser nicht staut sondern in eine Rinne abläuft. Lüftungsschächte können integriert werden. Für besonders schwierige Situationen gibt es auch Abluftanlagen, die eingebaut werden können. Der Luftaustausch ind er Garage ist auch dann wichtig, wenn es um den Sauerstoffgehalt in der Luft geht.  Im Winter schadet eine Heizanlage nicht, um, vor allem in der Nacht, das Frieren der Nässe zu vermeiden und den Trocknungsvorgang zu forcieren. Wer sich einen Plan für eine Garage anfertigen lässt oder eine Fertiggarage bestellt, sollte mit Architekt oder Händler auch über das Thema Luftaustausch und Feuchtigkeit reden. Schimmel, rostige Autos und andere Schäden können nur so vermieden werden.

Carports aus Beton

Ein Carport muss nicht aus Holz gemacht werden. Man kann ihn eigentlich gestalten, wie man möchte, denn die Bezeichnung Carport sagt nur aus, dass hier ein Auto untergestellt werden kann und die Konstruktion aus einem Dach und mindestens vier Säulen besteht. Aus welchem Material diese Säulen hergestellt werden, ist völlig verschieden. Es gibt auch nicht zwangsläufig Normmaße, die einen Carport definieren. Weder die Art des Daches noch eine bestimmte Grundfläche müssen eingehalten werden. Man darf sich hier frei entfalten, sollte sich aber erkundigen, ob man nicht einen Bauplan vorweisen muss.

Sehr schön sehen aus Naturstein gemauerte Säulen aus. Maurer kommen gerne ins Haus, um diese Säulen hoch zu ziehen. Die Steine findet man nicht selten sogar während des Hausbaus auf dem eigenen Grundstück. Sie müssen nur noch in die richtige Größe gebracht werden, wozu man sie mit einem Elektrohammer behaut. Aus statischen Gründen ist es von Vorteil, hier einen Stahlträger oder eine Betonsäule zu verkleiden. Die kleinen Natursteine, so genannte Findlinge, kann man allerdings auch kaufen.

Entscheidet man sich, das Grundgerüst des Carports aus Beton anzufertigen, beziehungsweise sich dies von einem Handwerksunternehmen ausführen zu lassen, heißt das nicht, dass der Carport deswegen die Optik eines Bunkers bekommt. Der nackte Beton kann auch mit Schindeln verkleidet, gefliest oder mit Holz verschlagen werden. Durch den Beton bekommt man aber eine lange haltende und witterungsbeständige Konstruktion, die auch unter hoher Schneelast beziehungsweise anspruchsvoller Nutzung der Dachfläch, zum Beispiel durch eine Terrasse, niemals einsturzgefährdet ist. Ein paar Weinpflanzen oder Efeu, der sich um die Säulen rankt, sorgen für heimelige und grüne Atmosphäre – trotz Zement.