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Elektrische Heizkörper: Wie kann man sparen?

Manche Wohnung ist nicht mit Öl oder Gas zu beheizen, sondern mit elektrischer Heizung ausgestattet. Das bedeutet, dass die Heizungsanlage mit Strom betrieben wird. Bei den heutigen Energiekosten ist es eine Überlegung wert, ob man sich darauf als Mieter überhaupt einlassen sollte. Sprechen aber andere Kriterien für das Mieten der Wohnung, wie etwa die günstige Kaltmiete, die gute Lage nahe beim Arbeitsplatz oder anderes, ist es nicht unbedingt erforderlich, gleich Unsummen für die Stromrechnung einzukalkulieren. Hier kann man durchaus sparen, sodass man nicht unbedingt arm wird, nur weil man es gerne kuschelig warm hat.

Im Sommer ist ein Betreiben der Heizung für das warme Wasser unumgänglich. Dass gerade das heiße Wasser nicht umsonst in den Abfluss fließen sollte, lernen Kinder heute schon in der Schule. Also beim Duschen, Zähneputzen und auch Abspülen einfach nicht zu verschwenderisch sein – das lässt das Portemonnaie nicht zu leer werden. In den warmen Monaten kann die Heizung in den Räumen also ausgeschaltet werden. In den Übergangsmonaten, wenn es am Abend und am Morgen manchmal schon empfindlich kalt ist, muss der einzelne Bewohner der Wohnung für sich entscheiden, ob er mit warmer Kleidung und einer Wolldecke die Kälte kompensieren kann, oder ob er es gerne etwas wärmer hat. Wichtig ist in diesen Zeiten, die Wohnung nicht zu stark auskühlen zu lassen, aber auch nicht umsonst zu heizen. Das Badezimmer ist ungemütlich, wenn es hier zu niedrige Temperaturen hat. Dafür braucht man es im Schlafzimmer deutlich weniger warm, als im Wohnzimmer, wo man sich öfter aufhält. Vernünftiges Lüften darf auch im Winter nicht unterlassen werden; allerdings müssen offene Fenster vermieden werden, da der Strom sonst die Umgebung heizt, nicht aber die Wohnung selbst.

Es gibt Thermostate für die Heizkörper, die die Raumtemperatur wahrnehmen können und sich bei Erreichen einer gewissen Untergrenze im Zimmer selbst zuschalten, bis eine gewünschte Zimmertemperatur erreicht wird. Danach schalten sie sich selbst wieder aus. Das ist die günstigste Lösung, um einen Kompromiss zwischen warmer Wohnung und niedriger Stromrechnung erreichen zu können. Wohnungen mit Nachtspeicheröfen gibt es heute als Neubauwohnungen kaum noch, da diese Art der Heizung längst nicht mehr zeitgemäß ist.

Wann lohnt sich Solarenergie?

Solarenergie wird im Moment viel beworben und empfohlen. Es gibt Förderungen und besonders günstige Möglichkeiten der Finanzierung. Natürlich zählt auch der Slogan, dass die Sonne quasi das Geld für diejenigen verdient, die sich mit Kollektoren ausstatten. Man bekommt durch diese Sonnenkollektoren die Energie zusammen, die man für sein eigenes Haus braucht, wenn die Anlage entsprechend ausgesucht wird. Was man an Überschuss produziert, bekommt man vom Stromanbieter auch wieder zurück, sodass auch die Zeiten abgedeckt sind, in denen die eigene Energietechnik keine effizienten Arbeitszeiten leisten kann. Man will schließlich auch in der Nacht Strom haben. Kleinere Anlagen werden zum Beispiel dazu benützt, nur das warme Wasser im Speicher aufzuheizen, sodass hier kein anderer Strom verwendet werden muss.

Solarenergie lohnt sich in jeder Größe nur dann, wenn man auch die Solarzellen entsprechend anbringen kann. Sie müssen einen Großteil der täglich scheinenden Sonne abbekommen. Eine Ost- und Westseite am Dach des Hauses ist nun nicht unbedingt das, was man ideal nutzen kann. Hier wäre eine Südseite viel effektiver. Ist das Haus jedoch ohne Rücksicht auf die Solarenergie gebaut, kann es sein, dass man eben keine Südseite zur Verfügung hat. Im Garten eine Menge Zellen aufzubauen, sieht nicht unbedingt toll aus. Sich drehende Solarzellen gibt es zwar auch schon; diese sind aber in der Anschaffung viel teurer als diejenigen, die man einfach auf die am stärksten beschienene Seite aufbringt. Über die Finanzierungsmöglichkeiten, die Leistung und alles, was man sonst über eine Solaranlage wissen will, kann man sich auf Messen, bei den Banken, bei Spezialisten zur Montage und auch im Internet erkundigen. So wird man schnell wissen, ob man zu Hause mit Solarenergie arbeiten kann oder bei alten Stromanbietern bleiben muss.