Monthly Archives: May 2010

Welchen Heizkörper für das Badezimmer aussuchen?

Die Möglichkeiten der Heizkörper für ein Badezimmer sind vielfältig geworden. Man muss sich nicht mehr das Bad einheizen, indem man einen Boiler mit Holz oder Kohle befeuert, so wie es in früheren Zeiten der Fall gewesen ist. Heute wird in jeder Wohnung auch das Badezimmer über die Zentralheizung mit beheizt. Die unterschiedlichen Möglichkeiten, eine Heizung wirksam und optisch ansprechend zu installieren, kann sich jeder Hausherr durchdenken, bevor er sich für eine Lösung entscheidet.

Eine sehr komfortable Heizung für das Badezimmer ist die Fußbodenheizung. Hier werden die Heizspiralen unter dem Bodenbelag – im Bad sind das meistens Fliesen – verlegt. Der Boden ist bei eingeschalteter Heizung entsprechend wohlig warm und diese Wärme wird natürlich auch an die Umgebung abgegeben. Eine flauschige Badzimmergarnitur auf dem Boden und schon ist die warme, wohnliche Atmosphäre auch im Badezimmer gegeben.

Wer keine Fußbodenheizung haben möchte, kann sich auch für ganz normale Heizkörper in unterschiedlicher Dicke und Höhe entscheiden. Hier gibt es nicht nur viele Variationen im Bezug auf die Optik, sondern auch auf die Heizleistung. Für ein kleines Badezimmer muss der Heizkörper nicht sonderlich groß sein; dennoch schafft er es, bei ausreichendem Lüften, die Luft zu erwärmen und das Dunstwasser zu verdampfen. Handtuchwärmer sind eine weitere, edle Form der Heizkörper für das Badezimmer. Das sind im Prinzip nichts anderes, als lackierte Metallrohre, die aber als Gitter verschweißt sind, über das Handtücher aufgehängt und getrocknet werden können. Diese Heizungen sind praktisch, nehmen an der Wand nicht viel Platz weg und sehen dazu noch gut aus. Für welche Lösung man sich beim Neubau oder einer Renovierung entscheidet, muss man anhand der Vor- und Nachteile, aber auch anhand der Gegebenheiten bezüglich Platzangebot und Budget entscheiden. Erlaubt ist, was gefällt und die Leistung bringt, die man erwartet.

Die Sauna im eigenen Keller

Eine Sauna im eigenen Keller ist für viele leidenschaftlichen Saunagänger der Inbegriff allen Wohlseins. Man muss nicht extra erst in ein Freizeitbad fahren oder nach anderen Gelegenheiten suchen, um die wohltuende Hitze genießen zu können. Wann immer man Lust danach verspürt, kann man in den Keller gehen, die Sauna aufheizen und sich die Zeit nehmen, die man darin verbringen kann.

Das Einrichten einer solchen Heimsauna ist gar nicht so schwer. Komplettlösungen, inklusive aller Sitzbänke, mit Temperaturregler und Sicherheitstüre bekommt man neu und gebraucht zu kaufen. Das einzige, das jetzt noch fehlt, ist die passende Ecke in der entsprechenden Größe. Um den Bausatz herum sollte gefliest werden, um eine gewisse Hygiene zu gewährleisten. Ein Becken mit kaltem Wasser kann man nicht überall einlassen; deshalb sorgen viele für eine Dusche gleich neben der Sauna, die das Wechselbad der Temperaturen möglich macht. Wer es etwas luxuriöser haben möchte, besorgt sich noch eine Garderobe, einen Spiegel und vielleicht eine Kommode, um einen extra An- und Auskleidebereich zu schaffen. Mit einem entsprechenden Ambiente im Keller kann man so auch Freunde und Bekannte einladen, um gemeinsam ein halbes Stündchen in der eigenen Sauna zu verbringen.

Das, was man an Aufguss-Zusätzen besorgen möchte, findet man in diversen Online Shops. Auch über eine Abluftanlage, die die feuchte Luft aus den Räumlichkeiten saugt, sollte man sich einmal erkundigen. Schimmel siedelt sich gerne dort an, wo es feucht und warm ist. Das sollte man bedenken, denn die Luft aus der Sauna löst sich nicht in Wohlgefallen auf, wenn die Anlage ausgeschaltet wird. Mit einer entsprechenden Lüftung ist man vom ersten Tag weg auf der sicheren Seite.

Eckbadewanne, Dusche oder Standardwanne?

Bei der Einrichtung der sanitären Anlagen in einem Haus hat der Bauherr einige Entscheidungen zu treffen. Ist die Immobilie groß genug, ist Platz für ein Gäste WC, eine eigens eingerichtete Dusche und ein Badezimmer, in dem dann auch eine geräumige Badewanne ihren Platz findet. Je weniger Platz zur Verfügung steht, umso ideenreicher muss man sein. So ist ein Badezimmer mit etwa sechs Quadratmetern durchaus nicht zu klein und bietet Platz für zwei Waschbecken, die Toilette, eine Eckbadewanne und Waschmaschine samt Trockner, allerdings aufeinander gestellt. So muss sich nicht jeder einschränken, doch ist es eine Tatsache, dass nicht jedes Badezimmer so groß sein kann, dass hier Dusche und Badewanne, Elektrogeräte und ausreichend Waschbecken ihren Platz finden.

Eine Eckbadewanne bekommt man im Baumarkt schon für etwa 150 Euro, wenn man Glück hat und ein Angebot erwischt. Allerdings ist hier die Umrandung nicht inklusive. Bäderserien, die von der Toilette bis zum Wandspiegel alles in einem Design bieten, kosten meist mehr. Diese kann aber auch gemauert und gefliest werden. Auf einem Sockel kommt die Eckbadewanne noch besser zur Geltung; außerdem hat man auf diese Weise sicher genügend Platz, um auch einmal eine Kaffeetasse oder eine Kerze abzustellen. Das Badezimmer soll ja nicht nur hygienisch und funktionell sein; es ist auch ein Ort des Wohlfühlens, der Wellness. Also muss auch an Deko gedacht werden, die die Atmosphäre zwischen Fliesen und Edelstahl etwas auflockert. Nicht vergessen beim Einkauf für das eigene Bad darf man Handtuchhalter und andere Accessoires, die es von einfach und rein funktionell bis hin zu edlem Design namhafter Hersteller gibt.

Einen alten Schrank restaurieren

Wahre Schätze befinden sich oft noch auf den Bauernhöfen, in alten Kellern oder auf Speichern. Schränke aus massivem Holz, wunderbar geschreinert und mit der Hand gemacht. Diese Schränke kann man mit wenig Aufwand wieder auf Vordermann bringen. Allerdings muss man vom Restaurieren alter Möbel auch einige Ahnung haben.

Das Abbeizen ist schnell erledigt. Hierzu holt man sich eine Beizlösung aus dem Baumarkt und alles, was man sonst noch braucht. Dann können die kleinen Fehler ausgebessert werden, wie etwa eine angeschlagene Türe, ein rostiges Scharnier und andere Feinheiten. Alles, was man hierzu benötigt, bekommt man ebenfalls im Baumarkt, kann aber zum Beispiel auch auf dem Flohmarkt nach Scharnieren oder Türbeschlägen suchen. Wichtig ist, nichts offensichtlich neues am alten Schrank anzuschrauben, denn das würde die Optik beeinträchtigen. So nahe wie möglich am originalen Zustand ist man am besten gehalten. Nun ist der Schrank wieder einwandfrei bis auf die Farbe und eine eventuelle Bemalung, die vor allem bei Bauernmöbeln früher ja üblich war. Man kann selbst entscheiden, ob man diese Malereien wieder haben will oder den Schrank nach der Restauration einfach in einer Farbe streicht.

Gerne restaurieren die Liebhaber solcher Möbel Kredenzen aus Omas Küchen, aber auch Betten mit Nachttischen oder Dielenschränke. Selbst alte Essmöbel oder ein Sofa mit neuem Überzug kommen so wieder zu neuem Glanz. Man muss zugeben, dass aber nicht in jeder Wohnung ein restauriertes, altes Möbelstück Platz findet. Manchmal passt alt und neu eben nicht zueinander. Wer die Restauration lieber in professionelle Hände geben will, kann dies bei einer geeigneten Schreinerei machen.

Romantik am eigenen Kamin

Der Kamin ist angeheizt, die Lichter sind gedämpft. Zwei Gläser Rotwein stehen auf dem Tisch, im Haus ist Ruhe eingekehrt. So sieht ein romantischer Abend zu zweit aus, wenn man einen Kamin in der eigenen Wohnung sein eigen nennen kann. Ein Teppich oder Fell auf dem Boden, natürlich aber auch die Couch können der Mittelpunkt eines solchen Abends sein. Man kommt als Paar näher zusammen, redet über Gott und die Welt, macht Pläne und diskutiert über Wichtiges. Aber auch Zärtlichkeit und Erotik haben hier ihren Platz, sofern man nicht damit rechnen muss, dass die Kinder im nächsten Moment zur Türe herein stürmen könnten. Aber die können an einem Wochenende ruhig einmal bei Freunden oder bei den Großeltern nächtigen, damit die Eltern diesen Abend realisieren können. Nicht nur zum Hochzeitstag oder zu anderen wichtigen Anlässen sollte sich ein Paar solche Stunden gönnen. Immer wieder einmal muss die Romantik wiederbelebt werden, denn nur dann ist der Stress der anderen Tage erträglich.

Nur weil der Kamin brennt, heißt das nicht, dass man nicht auch noch ein paar Kerzen aufstellen darf. Alle anderen Geheimnisse der Erotik wird jedes Paar selbst miteinander teilen. Das einzige, das man nicht vergessen darf, ist es, immer wieder ein Scheit Holz nachzulegen, damit die wohlige Wärme, die ein Kamin im Wohnzimmer ausstrahlt, nicht verfliegt. Frierend kann die Romantik nur dann entstehen, wenn man sich zusammen unter eine Decke kuschelt. Mit einem Kaminofen kann man übrigens auch die ganze Wohnung heizen, wenn er entsprechend gelegen ist und nach mehreren Seiten hin ausstrahlt. Zur Unterstützung der Heizanlage im Haus, gerade in den Übergangszeiten, ist die Wärme aus dem Kamin ein wahrer Genuss.

Innenarchitektur selbst gemacht

Die Innenarchitektur in einer Immobilie muss nicht unbedingt von einem Architekturbüro ausgeführt werden. Hier hat jeder Bauherr die Möglichkeit, selbst zu planen, sofern ein gewisses Maß an Ahnung vorhanden ist. Meistens hat man ja bestimmte Vorstellungen von den kleinen und größeren Details, die sich beim Hausbau so ergeben. Wo zum Beispiel ein Kamin eingebaut werden soll und wie das Bad optimal eingerichtet werden kann: Das sind Fragen, die zum Teil schon vor dem Bau einer Immobilie beantwortet werden müssen.

Geht es um die Inneneinrichtung an sich, hat man die Möglichkeit, selbst zu Zollstock und Papier zu greifen, um dann im Möbelladen nach den passenden Möbeln zu sehen. Auch die Farbe für die Wände, die Art und Tönung der Böden und die Decken in den verschiedenen Räumen kann jeder für sich selbst aussuchen. Bei Innenarchitekten gibt man in etwa seine Wünsche an, bekommt Farben und Muster vorgelegt, muss sich aber weiterhin um nicht mehr viel kümmern, als abzusegnen oder abzulehnen. In Eigenregie ist die Einrichtung und Gestaltung der Zimmer wohl etwas günstiger, dafür ist die Aufgabe für einen selbst um einiges größer.

Innenarchitekten kommen in großen, wohlhabenden Haushalten zum Einsatz, aber vor allem in neuen Geschäftsräumen, die ja ein gewisses Ambiente haben sollen. Die Kunden und die Mitarbeiter sollen in einem Mix aus Funktionalität und Design empfangen werden beziehungsweise arbeiten. Innenarchitektur ist ein Ganzes, etwas in sich geschlossenes, das man nur mit dem richtigen Auge selbst übernehmen kann. Das Mobiliar, die Wände und Böden, die Bilder und die Dekoration: Alles muss ein in sich ruhendes, für das Auge ästhetisches Ganzes ergeben.

Ein Haus verkaufen

Ist die Entscheidung erst einmal gefallen, dass das eigene Haus verkauft wird, wird natürlich die Suche nach einem Kaufinteressenten die oberste Priorität haben. Abseits der Formalitäten rund um den Kaufvertrag muss der Besitzer aber noch viele andere Dinge bedenken. Sobald sich ein Termin abzeichnet, zu dem man ausziehen kann, müssen das Wasser, die Müllabfuhr, der Strom, das Telefon und das Internet abgemeldet werden. Auch an den Nachsendeantrag bei der Post sollte jeder denken, denn sonst bekommt man vielleicht wichtige Post nicht zeitgemäß zugestellt. Nebenbei ist der Auszug beziehungsweise Umzug zu regeln.

Stress kommt auf, wenn nun in der neuen Wohnung oder im neuen Haus noch nicht alles bereit für den Einzug ist. Man pendelt zwischen zwei Immobilien, rackert dort und da, kommt aber Tage lang nicht auf einen grünen Zweig. Dieser Stress überträgt sich oft auch auf die ganze Familie, wobei sicher aber jeder sein Bestes gibt, um zu helfen. Probleme mit den Handwerkern hat man schneller, als man denkt. Wenn nun ein Neubau nicht fertig und bezugsbereit ist, muss man vielleicht sogar auf ein Hotel zurückgreifen, denn das alte Haus hat man ja schon verkauft. Der neue Besitzer will ab einer gewissen Zeit sein neues Eigentum auch nutzen.

Gute Planung kann hier nur bedingt helfen, denn man hat es als Bauherr nicht in der Hand, ob alles rechtzeitig fertig wird. Lange vor dem Auszug und dem Angebot zum Verkauf des Hauses, das man zum Beispiel im Internet ausschreibt, kann man schon die baulichen Mängel beseitigen und für ein ordentliches Bild sorgen. Das hebt den Verkaufspreis noch etwas an. Mit Umzug und anderen Dingen muss ein Bauherr, der sein altes Haus verkauft, aber so flexibel wie möglich bleiben.

Maulwurf und Wühlmaus im eigenen Garten

Der Garten ist nicht nur der Ort, wo Unkraut und Unwetter den Gärtnern das Leben schwer machen. Man hätte es so gerne einfach nur idyllisch, rund um den Gartenteich und die Rosenbeete, den Gemüsegarten und den liebevoll gehegten und gepflegten Obstbäumen. In der Freizeit die Terrassentüre aufzumachen, einfach in den Garten hinaus zu gehen und die Zeit und den schönen Anblick zu genießen, ist aber leider nicht immer möglich. Sofort springt einem das Unkraut ins Auge. Der Rasen müsste einmal wieder gemäht werden und auch die Hecke bedarf einiger Arbeitsstunden. Gegossen werden muss die Pracht ja nur, wenn es einmal nicht ausreichend regnet oder an einer Stelle das Wasser nicht in den Boden sickern kann. Zu allem Überfluss gibt es aber auch noch Vögel, Schnecken und Insekten, die die Ernte in Gefahr bringen und die Blütenpracht vernichten.

Blankes Entsetzen überkommt aber jeden Gartenbesitzer, wenn er die typischen Spuren von Wühlmaus und Maulwurf entdeckt. Die Erdhügel ziehen sich durch den gesamten Garten, ohne Rücksicht auf das, was dort einmal angepflanzt war. Englischer Rasen gehört definitiv der Vergangenheit an, wenn die Tierchen den Garten erst einmal für sich entdeckt haben. Auch die Salatpflänzchen interessieren die Wühltiere nicht, ebenso die Blumenbeete, die man mit viel Liebe angelegt hat. Schleunigst muss man sich nun etwas einfallen lassen. Fallen aus dem Baumarkt sind schnell besorgt; allerdings ist die Information darüber, wie und wo diese Fallen am besten ausgelegt werden, sehr wichtig. Am besten lässt man sich von jemandem beraten, der sich mit der Materie auskennt. Und ansonsten bleibt die Hoffnung, dass die Tiere nicht aus Nachbars Garten herüber kommen.

Carports aus Beton

Ein Carport muss nicht aus Holz gemacht werden. Man kann ihn eigentlich gestalten, wie man möchte, denn die Bezeichnung Carport sagt nur aus, dass hier ein Auto untergestellt werden kann und die Konstruktion aus einem Dach und mindestens vier Säulen besteht. Aus welchem Material diese Säulen hergestellt werden, ist völlig verschieden. Es gibt auch nicht zwangsläufig Normmaße, die einen Carport definieren. Weder die Art des Daches noch eine bestimmte Grundfläche müssen eingehalten werden. Man darf sich hier frei entfalten, sollte sich aber erkundigen, ob man nicht einen Bauplan vorweisen muss.

Sehr schön sehen aus Naturstein gemauerte Säulen aus. Maurer kommen gerne ins Haus, um diese Säulen hoch zu ziehen. Die Steine findet man nicht selten sogar während des Hausbaus auf dem eigenen Grundstück. Sie müssen nur noch in die richtige Größe gebracht werden, wozu man sie mit einem Elektrohammer behaut. Aus statischen Gründen ist es von Vorteil, hier einen Stahlträger oder eine Betonsäule zu verkleiden. Die kleinen Natursteine, so genannte Findlinge, kann man allerdings auch kaufen.

Entscheidet man sich, das Grundgerüst des Carports aus Beton anzufertigen, beziehungsweise sich dies von einem Handwerksunternehmen ausführen zu lassen, heißt das nicht, dass der Carport deswegen die Optik eines Bunkers bekommt. Der nackte Beton kann auch mit Schindeln verkleidet, gefliest oder mit Holz verschlagen werden. Durch den Beton bekommt man aber eine lange haltende und witterungsbeständige Konstruktion, die auch unter hoher Schneelast beziehungsweise anspruchsvoller Nutzung der Dachfläch, zum Beispiel durch eine Terrasse, niemals einsturzgefährdet ist. Ein paar Weinpflanzen oder Efeu, der sich um die Säulen rankt, sorgen für heimelige und grüne Atmosphäre – trotz Zement.