Monthly Archives: November 2010

Nachträglich noch einen Kamin oder Ofen einbauen?

In eine Wohnung oder ein Haus nachträglich noch einen Kamin oder einen Anschluss für einen Ofen einzubauen, ist nur dann möglich, wenn beim Hausbau die entsprechenden Maßnahmen bedacht wurden. Nicht immer kann an einer Immobilie nachträglich noch ein Kamin angebracht werden, über den der Rauch abgezogen wird. Ein Haus mit einer Ölheizung bräuchte zum Beispiel einen zweiten Kamin, der nur für das Befeuern eines Holzheizungselements gedacht ist; eine Kombination ist nicht erlaubt und nicht möglich. Sind die Vorbereitungen aber entsprechend getroffen, beziehungsweise bietet sich aufgrund der Ausrüstung der Immobilie die Möglichkeit, eine neue Wärmequelle in der Wohnung einzurichten, ist dies ein Aufwand von nur einem Wochenende, entsprechend umzubauen.

Am wichtigsten ist, dass der Kaminschacht, der mit Schamottesteinen ausgekleidet ist, bei der Installation eines neuen Ofens nicht versehrt wird. Muss der Kamin für eine neue Feuerstelle angebohrt werden, sollte dies mit entsprechendem Werkzeug und wohl von einem Fachmann durchgeführt werden. Wichtig ist es auch, die Rohre nach Vorschrift anzubringen. Wer noch nie selbst einen Ofen eingebaut hat, sollte nur nach einer ausführlichen Anleitung vorgehen. Die Buchsen, die für die Verbindung zwischen Mauer und Rohr eingebaut sind, müssen ordentlich eingemauert werden und natürlich ist der Putz wieder in Ordnung zu bringen, nachdem die Bohrung und das Einzementieren abgeschlossen sind. Die Malerarbeiten sind ein Klacks. Den Ofen muss man so aufstellen, dass er mindestens 40 Zentimeter von brennbaren Holzdecken und anderen Gegenständen entfernt ist. Ansonsten empfiehlt sich der Einbau wärmehemmender Platten, die im Baumarkt erhältlich sind. Ohne das Einverständnis vom örtlichen Kaminkehrer darf man nicht ans Werk gehen. Berücksichtigt man aber seine Weisungen und sorgt für einen fachlich korrekten Einbau, ist der nachträgliche Einbau von Kamin und Ofen kein Thema.

Rindenmulch als Schutz vor Unkraut

Wohl jeder Gartenbesitzer kennt das Problem, dass zwischen den schönsten Blumen und Blüten immer wieder ein Büschel Unkraut hervorwächst. Stundenlanges auf den Knien Rutschen ist dann angesagt, wenn man es wieder loshaben möchte. Auch von chemischen Mitteln ist noch längst nicht jeder überzeugt, da diese den kleinen Tieren im Boden schaden und nicht gesund sind. Vor allem, wenn man einen Teich im Garten hat, an dem sich im Jahr so manche Tiere wie Schnecken, Frösche und andere Krabbeltiere versammeln, möchte man das Unkraut nicht mit solchen Mitteln entfernen müssen. Die Nähe zu Gemüsebeeten, aus denen die leckeren Vitaminspender für den eigenen Konsum geerntet werden, schließt die Verwendung harter chemischer Keulen ohnehin aus.

Um diesen Mitteln aus dem Weg zu gehen, gibt es eine ganz einfache und auch schöne Lösung, die das Knien auf der Erde erspart. In jedem Baumarkt oder Gartencenter kann man sich schon für ein paar Euro einen Sack voll Rindenmulch besorgen und diesen über das Erdreich verteilen. Vorher das Unkraut zu entfernen, muss gar nicht sein, es sei denn, es wächst schon ziemlich massiv und hoch. Der Rindenmulch dichtet nach unten hin ab, und entzieht die für das Wachstum von Unkraut wichtige Luft; so, dass das Unkraut keine Chance mehr hat zwischen den schönen Blumen hervor zu sprießen. Die Blumen, die wachsen und gedeihen sollen, lässt man einfach aus dem Mulch heraus schauen. Das hat auch noch einen ganz guten Nebeneffekt und zwar, dass der mit dem Rindenmulch ausgestreute Teil im Garten noch viel schöner und gepflegter aussieht.

So hat man einen ganz natürlichen Weg gefunden, das Unkraut für lange Zeit verschwinden zu lassen. Wird der Rindenmulch an einer Stelle im Garten nicht mehr gebraucht, kann er mit einem Rechen ganz einfach herausgekehrt werden und auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Reste arbeitet man einfach unter das Erdreich; sie verrotten zeitnah. Auf ausgebleichten, älteren Rindenmulch verteilt man einfach eine Ladung neuen und schon hat das Unkraut eine weitere Saison im Garten keine Chance auf ausgiebiges Wachstum. Für Naturfreunde ist das wohl der schönste Weg, dem Unkrautzupfen aus dem Weg zu gehen und immer einen schönen Blick auf das schöne Blumenbeet zu haben – ohne sich ärgern zu müssen.