Das Haus muss nicht nur innen immer wieder renoviert und in einem wohnlichen Zustand erhalten werden. Nach dem Bau beginnt es relativ schnell, dass man immer wieder etwas ausbessern, sich um die Instandhaltung des Wertes kümmern muss. Gerade im Außenbereich sollte man hier auf keinen Fall nachlässig werden, denn schnell riskiert man, dass der Wert einer Immobilie sich durch Baumängel erheblich reduziert.
Sicherlich wird es sich kurz nach dem Fertigstellen der Immobilie nicht gleich um riesige Reparaturen handeln, es sei denn, die Handwerker, die beim Bau mitgewirkt haben, haben geschlampt und unsachgemäß gearbeitet. Das Dach ist so ein Teil des Gebäudes, das sicher nicht in den ersten Jahrzehnten nach dem ersten Einzug gleich wieder komplett renoviert werden muss. Dennoch sollte man hier mindestens einmal im Jahr nach dem Rechten sehen: Einzelne Dachpfannen müssen ausgetauscht werden, wenn sie zum Beispiel vom Schnee zerdrückt wurden. Auch die Schneefänge sollte man ab und an überprüfen, denn sind sie aus Holz, können sie morsch werden und dann ist man vor Schneelawinen nicht mehr gefeit.
Immer wieder muss ein Anstrich vorgenommen werden, denn die Fassade soll ja schön aussehen und nicht durch Verschmutzungen oder vielleicht Grünspan hässlich wirken. Dazu kommt ein regelmäßiges Anstreichen der Holzteile mit einer entsprechenden Lasur, die das Holz widerstandsfähig macht. Im Prinzip ist das eigene Haus eine immer währende Baustelle, die stetige Arbeit erfordert. Nur dann kann man auch nach vielen Jahren noch voller Stolz auf das Haus blicken und seine Werte erhalten. Hausherr zu sein, bedeutet auch, viele Pflichten und viel Arbeit zu haben.
