Feuerholz für Kamine aus dem Baumarkt holen?

Wer einen Kamin oder Ofen in der Wohnung haben will, sollte sich schon vor dem Kauf informieren, wo er das Feuerholz dafür kaufen kann. Es wäre auch nicht schlecht, einen Lagerplatz dafür zu haben. Kümmert man sich um diese beiden Themen nicht, kann das Befeuern vom eigenen Ofen teuer werden. Gerade in der Stadt hat man es nicht so leicht, an Feuerholz zu kommen. Das kann man sich zwar liefern lassen, muss aber für kleine Mengen auch höhere Preise hinnehmen. Wer nicht genug Platz hat, um mehr als einen Festmeter zu lagern, nimmt also entweder mehr Ausgaben in Kauf oder muss auf den Ofen verzichten, auch wenn die Abende im Winter mit einem Kamin einfach unvergleichlich sind.

Im Baumarkt sind die Paletten mit den Brennmaterialien schon bereit gestellt. Schwarze Kohle, Briketts aus Sägespänen, die besonders wenig Asche produzieren, und auch echtes Holz, schön gespalten und geschnitten, stehen zur Wahl. Die „Kohle“ aus Sägespänen, eigentlich nichts anderes als gepresster Abfall aus dem Sägewerk, kann durchaus auch einmal eine Zeitspanne überbrücken, in der man nicht nachlegen kann oder will, weil man schläft oder zum Einkaufen muss. Die schwarze Kohle macht überall Flecken, auch wenn sie zum Beispiel über Nacht am längsten vor sich hin glüht. Das Brennholz, das man im Baumarkt kaufen kann, ist teuer. Nur wenige Scheite sind im Paket; sie sind schnell verbraucht und kosten doch mehr als nur ein paar Cent. Das Anfeuerholz, also kleinere Späne, ist nützlich, aber nicht wesentlich billiger. Die Kalkulation der Kosten ist also wichtig, im Hinblick darauf, dass man ja mit einem Kamin oder Ofen zum Heizen eigentlich die Verbrauchskosten von Öl beziehungsweise Gas senken will. Da ist guter Rat oft teurer, als gedacht.