Rindenmulch als Schutz vor Unkraut

Wohl jeder Gartenbesitzer kennt das Problem, dass zwischen den schönsten Blumen und Blüten immer wieder ein Büschel Unkraut hervorwächst. Stundenlanges auf den Knien Rutschen ist dann angesagt, wenn man es wieder loshaben möchte. Auch von chemischen Mitteln ist noch längst nicht jeder überzeugt, da diese den kleinen Tieren im Boden schaden und nicht gesund sind. Vor allem, wenn man einen Teich im Garten hat, an dem sich im Jahr so manche Tiere wie Schnecken, Frösche und andere Krabbeltiere versammeln, möchte man das Unkraut nicht mit solchen Mitteln entfernen müssen. Die Nähe zu Gemüsebeeten, aus denen die leckeren Vitaminspender für den eigenen Konsum geerntet werden, schließt die Verwendung harter chemischer Keulen ohnehin aus.

Um diesen Mitteln aus dem Weg zu gehen, gibt es eine ganz einfache und auch schöne Lösung, die das Knien auf der Erde erspart. In jedem Baumarkt oder Gartencenter kann man sich schon für ein paar Euro einen Sack voll Rindenmulch besorgen und diesen über das Erdreich verteilen. Vorher das Unkraut zu entfernen, muss gar nicht sein, es sei denn, es wächst schon ziemlich massiv und hoch. Der Rindenmulch dichtet nach unten hin ab, und entzieht die für das Wachstum von Unkraut wichtige Luft; so, dass das Unkraut keine Chance mehr hat zwischen den schönen Blumen hervor zu sprießen. Die Blumen, die wachsen und gedeihen sollen, lässt man einfach aus dem Mulch heraus schauen. Das hat auch noch einen ganz guten Nebeneffekt und zwar, dass der mit dem Rindenmulch ausgestreute Teil im Garten noch viel schöner und gepflegter aussieht.

So hat man einen ganz natürlichen Weg gefunden, das Unkraut für lange Zeit verschwinden zu lassen. Wird der Rindenmulch an einer Stelle im Garten nicht mehr gebraucht, kann er mit einem Rechen ganz einfach herausgekehrt werden und auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Reste arbeitet man einfach unter das Erdreich; sie verrotten zeitnah. Auf ausgebleichten, älteren Rindenmulch verteilt man einfach eine Ladung neuen und schon hat das Unkraut eine weitere Saison im Garten keine Chance auf ausgiebiges Wachstum. Für Naturfreunde ist das wohl der schönste Weg, dem Unkrautzupfen aus dem Weg zu gehen und immer einen schönen Blick auf das schöne Blumenbeet zu haben – ohne sich ärgern zu müssen.